VERGABE DER ARP-FORSCHUNGSSTIPENDIEN 2017

VERGABE DER ARP-FORSCHUNGSSTIPENDIEN 2017

Vier internationale Stipendiaten forschen 2017 mit der Unterstützung der Stiftung Arp e.V. zum Leben und Werk der Künstler Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp  

Im Januar 2017 wurden zum dritten Mal die ARP-Forschungsstipendien vergeben. Die Stipendien richten sich sowohl an junge als auch etablierte Wissenschaftler und Kuratoren, die sich mit dem Werk von Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp sowie ihrem künstlerischen und intellektuellem Umfeld beschäftigen.

Wie in den beiden Jahren zuvor hat auch die diesjährige Ausschreibung eine internationale Resonanz hervorgerufen. Eingegangen sind Bewerbungen aus Chile, Deutschland, Frankreich, Italien, Japan und den USA, die sich mit unterschiedlichen Gesichtspunkten des künstlerischen Schaffens von Hans Arp und Sophie Taeuber.Arp auseinandersetzen. Aus den Einsendungen wurden vier Projekte für Archiv- und Bibliotheksstipendien ausgewählt.
Die französische Kunsthistorikerin Cécile Bargues (Paris) nutzt ihren zweimonatigen Aufenthalt in Berlin um dem „Nachleben“ der Werke von Hans Arp und Sophie Taeuber-Arp nachzuspüren. Dabei widmet sie sich zum einen dem Einfluss der beiden Künstler auf das künstlerische Werk von Elsworth Kelly. Zum anderen wird sie sich mit der Dialektik von Konstruktion und (De)Konstruktion im Werk von Hans Arp nach 1945 beschäftigen.
Der aus Italien stammende Kunsthistoriker Alessandro Ferraro (Genua) will sein Stipendium dazu nutzen, mehr Material über die so genannte Groupe de Grasse zu sammeln, einem losen Zusammenschluss von Künstlern, die sich zwischen 1941 und 1943 in der südfranzösischen Stadt niedergelassen hatten. Unter den Künstler befanden sich Hans Arp, Sonia Delaunay, Nelly van Doesburg, Ferdinand Springer, François Staly und Sophie Taeuber-Arp. 
Matashi Futakami (Hokkaido) unterrichtet das Fach Skulptur an der Hokkaido University of Education in Japan. Im Rahmen seines dreimonatigen Stipendiums wird er sich anhand von Originalen mit Arps skulpturaler Technik beschäftigen. Am Beispiel Arps möchte er eine neue Methode für die Vermittlung abstrakter Skulptur entwickeln.
Die amerikanische Kunstwissenschaftlerin Tessa Paneth-Pollack (East Lansing, Michigan) wird ihren Archivaufenthalt in Berlin dazu nutzen, ihre Recherchen in Bezug auf Hans Arps „Cut-Out“-Technik zu vertiefen. Die Ergebnisse ihrer Recherchen fließen in ihr geplantes Buch über die Praxis des Cut-Outs in der Kunst des frühen 20. Jahrhunderts ein.
 

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