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FORSCHUNG

Sophie Taeuber-Arp Research Project (STARP)

Im Sommer 2020 ist das Sophie Taeuber-Arp Research Project online gegangen. Es ist eine fortlaufende Zusammenarbeit zwischen dem Gerhard-Marcks-Haus in Bremen und der Stiftung Arp e.V. Mit dieser Website werden umfassende Informationen und aktuelle Forschungsergebnisse zu Leben und Werk Sophie Taeuber-Arps digital an einem Ort gesammelt und der Fachwelt wie auch der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Im Mittelpunkt der Arbeit steht der Online-Katalog zum Gesamtwerk der Künstlerin. Erstmals erfährt das bedeutende Œuvre Taeuber-Arps auf diese Weise eine umfassende, wissenschaftlich fundierte Dokumentation. Die Website und der im Aufbau befindliche Werkkatalog werden kontinuierlich weiterentwickelt.

Ansprechpartnerin: Anna Schrader schrader@marcks.de


Die Atelierpraxis von Hans Arp

Die Stiftung Arp e.V. erforscht seit 2020 ihre umfangreiche Sammlung von Gipsen aus der Atelierproduktion von Hans Arp. Der Künstler hat sich im Material Gips an die Formen seiner Skulpturen herangetastet, hat mit Feilen geschliffen, mit Sägen zerschnitten und bereits bestehende Formen zu immer wieder neuen zusammengefügt. Die Gipse dienten zum einen zur Produktion von Bronzen; sie waren aber auch Grundlage des künstlerischen Arbeitsprozesses, der daraus schöpfte, neue Variationen einer Figur zu erschaffen. Die Frage nach der „Biografie“
des einzelnen Gipses sowie nach den Arbeitsprozessen von Hans Arp sowie den Gießereiprozessen zu Lebzeiten des Künstlers und postum stehen im Zentrum des Projektes. Die Ergebnisse werden 2022 in einer Ausstellung im Gerhard-Marcks-Haus vorgestellt.

Ansprechpartnerin: Dr. Elisa Tamaschke tamaschke@stiftungarp.de